Stolperfalle Abfall

Immer wieder erreichen den Abfallwirtschaftsbetrieb Beschwerden von Bürgern über falsch bereitgestellte Abfälle zur Abfuhr. Hierbei handelt es sich meist um Klagen über Behinderungen im Straßenverkehr sowie Lärmbelästigungen.

Dabei ist es oft so einfach darauf zu achten, dass insbesondere Schulkinder und Personen mit Kinderwagen oder Rollstühlen oder Menschen mit Gehbehinderungen nicht durch falsch bereitgestellten Abfall behindert werden.

Vielen Mitmenschen erleichtert es den Alltag, wenn  bei der Bereitstellung von Sperrmüll, Häckselgut oder Abfallbehältern folgende Punkte beachtet werden:

  • Fahrzeuge und Fußgänger dürfen durch die bereitgestellten Abfälle nicht behindert oder gefährdet werden. Die Entsorgung muss ohne Schwierigkeiten und ohne Zeitverlust möglich sein.
  • Abfälle sollten frühestens am Abend vor dem Abfuhrtag, spätestens jedoch am Abfuhrtag bis 6:00 Uhr am Gehweg oder, soweit ein solcher nicht vorhanden ist, am äußersten Straßenrand bereitgestellt werden.
  • In Wohngebieten ist zusätzlich zu beachten, dass rollbare Abfallbehälterzum Schutz vor Lärm in der Zeit von 20:00 Uhr bis 07:00 Uhr werktags und an Sonn- und Feiertagen ganztags nicht bereitgestellt werden dürfen. Bei einer Abfuhr nach Sonn- und Feiertagen können Abfallbehälter bereits am vorausgehenden Werktag bereitgestellt werden.
  • Soweit es sich um Abfallbehälter handelt, sind diese mit geschlossenem Deckel bereitzustellen.
  • Wichtig ist auch, dass die Abfallbehälter nach der Entleerung unverzüglich wieder zu entfernen sind.
  • Bei den Sonderabfuhren von Sperrmüll, Holzmöbeln, E-Schrott und Metall ist darauf zu achten, dass nur die zur vorgesehenen Abfuhr zugelassenen Abfälle bereitgestellt werden. Ein gemeinsames Bereitstellen der unterschiedlichen Fraktionen ist nicht zulässig. Bleiben nach der Abfuhr Gegenstände liegen, weil sie nicht zugelassen waren, sind diese unverzüglich vom Verursacher zu beseitigen.