Wertstoffhof Dußlingen: Besucherhinweise

Pressemitteilung des ZAV (Zweckverband Abfallverwertung Reutlingen / Tübingen) vom 24.03.2021

Besuch des Wertstoffhofs Dußlingen weiterhin ohne Termin möglich. Wer von der Maskenpflicht befreit ist, muss eine Bescheinigung vorlegen und einen Termin vereinbaren.

Grundsätzlich ist auf dem Wertstoff des Zweckverband Abfallverwertung Reutlingen / Tübingen die Maskenpflicht zu beachten. Vermehrt kommen aber auch Besucher ohne Maske, wodurch andere sich gestört und teils gefährdet fühlen. Vielfach lassen sich direkt vor Ort ärztliche Bescheinigungen oder gesundheitliche Gründe, die von der Maskenpflicht befreien, nicht hinreichend prüfen. Wer künftig ohne Maske auf den Wertstoffhof möchte, muss deshalb vorab einen Besuchstermin beim Zweckverband Abfallverwertung vereinbaren und die Gründe seiner Maskenbefreiung mit einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen. Andernfalls wird man abgewiesen. Entsprechendes gilt für die Problemstoffsammelstellen in den Städten und Gemeinden des Landkreises Tübingen. Da bei den jetzt steigenden Temperaturen wieder mit höheren Besucherzahlen und längeren Wartezeiten zu rechnen ist, appelliert der Zweckverband, nur wenn unbedingt nötig den Wertstoffhof aufzusuchen.

Weitere Informationen sind unter Tel. 07072/918850 oder www.zav-rt-tue.de zu erhalten. Termine können per E-Mail über info@zav-rt-tue.de oder per Post mit dem Zweckverband Abfallverwertung, Im Steinig 61, 72144 Dußlingen vereinbart werden.

Mitteilung

Das Landratsamt Tübingen bietet unter Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen einen geregelten Grundbetrieb an. Dies bedeutet, dass das Landratsamt und seine Außenstellen für den Kundenverkehr geöffnet sind. Voraussetzung für den Zutritt ist ein vorab telefonisch vereinbarter Termin mit dem jeweiligen Aufgabenbereich. Die Terminvereinbarungen laufen in der Regel über die jeweiligen Abteilungssekretariate.
 
Eingesetzte Lotsen fragen im Eingangsbereich die Terminvereinbarung ab, so dass ein kontrollierter Zugang zum Haus möglich ist. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, das Haus möglichst mit einer Mundschutzmaske zu betreten. Dafür ist eine sogenannte Alltagsmaske, ein Schal oder Halstuch vollkommen ausreichend. Im Gebäude und in den Außenstellen ist mit den entsprechenden Maßnahmen für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gesorgt. Bei Bedarf kann auch vor Ort ein einfacher Mundschutz erworben werden.
  
Die Landkreisverwaltung Tübingen bittet im Sinne der weiterhin gebotenen Kontaktreduzierungen darum, dass für Anliegen, für die nicht zwingend ein persönlicher Termin notwendig ist, weiterhin die Möglichkeit der Erledigung per Telefon oder Email der Vorzug gegeben wird. Daher wird der Abfallwirtschaftsbetrieb dafür Sorge tragen, dass – wo immer die Möglichkeit besteht – Anliegen schriftlich, per E-Mail, Fax oder Telefon bearbeitet werden.

Uns bekannte Änderungen von Abfuhrterminen nehmen wir in unseren Onlinekalender und unserer Abfall-App auf. Zudem finden Sie eine Übersicht dazu unter Terminänderungen.

Über die Schließung der von den Gemeinden betriebenen Häckselplätze entscheiden die jeweiligen Städte und Gemeinden selbstständig. Sofern uns Änderungen der Öffnungszeiten bekannt sind, werden diese auf unserer Homepage und in unserer Abfall-App mit aufgenommen.

Sollte sich die Situation bei der Müllabfuhr verschärfen, gibt es klare Regeln: Die Kernaufgaben haben Vorrang. Entsprechend wird priorisiert, welche Aufgaben mit Blick auf den Schutz der Bevölkerung Vorrang haben. Bei den Abfallarten wird zuerst Bioabfall und Restmüll, dann Papier und schließlich Sperrmüll, Holzmöbel und Häckselgut abgefahren. Sobald sich die Situation entschärft hat, werden wir Lösungen anbieten, um nicht durchgeführte Abfuhren und Abgabemöglichkeiten anzubieten.

Die Sammlung auf Abruf von Sperrmüll, Holzmöbeln, Elektronikgeräte- und Metallschrott finden statt. Hierbei können Sie uns unterstützen. Viele Menschen sind derzeit zu Hause und nutzen diese Zeit um aufzuräumen. Dies zeigt sich schon jetzt an den Mehrmengen an Sperr- und Holzmöbeln, die derzeit bereitgestellt werden und zusätzlich das Abfuhrsystem belasten. Bitte stellen Sie zur Abfuhr nur die Dinge bereit, die nicht zwischengelagert werden können.

Hier finden Sie Informationen zur Abfallentsorgung in Zeiten häuslicher Quarantäne bei positiv getesteter oder unter Quarantäne gestellter Personen in privaten Haushalten und vergleichbaren Anfallstellen.

Abfallbehälter An- und Abmelden können Sie über den Zugang zu den Bürgerdiensten, über unsere Onlineanmeldung oder telefonisch bei Ihrer Sachbearbeiterin.

Bei Reklamationen zur Müllabfuhr erreichen Sie uns telefonisch unter der Telefonnummer 07071/207-1313 oder über unser Kontaktformular.

Unsere Abfallberatung erreichen Sie wie gewohnt unter der 07071/207-1310 bis 1315.

Wir bitten hier um Nachsicht für die Maßnahmen und bedanken uns im Voraus für Ihr Verständnis.

Änderungen bei den Holzmöbel- und Sperrmüllabfuhren ab 2021

Ab dem Jahr 2021 gibt es keine festen Sammeltermine für Holzmöbel und Sperrmüll mehr. Stattdessen finden Sie im Abfallkalender zwei Abrufkarten jeweils für Holzmöbel und Sperrmüll sowie für Metallschrott und Elektroschrott. Mit diesen Karten können Sie eine Abholung der jeweiligen Abfälle bei sich zu Hause anfordern. Pro Abfuhr werden max. 2m³ der entsprechenden Abfälle abgefahren. Die Abholung erfolgt innerhalb von vier Kalenderwochen nach Eingang der Karte.

Ihre Benachrichtigung über den genauen Abholtermin erfolgt schriftlich ca. eine Woche vor Abholung durch das beauftragte Abfuhrunternehmen (maßgeblich ist hierbei das Versanddatum der Poststelle).

Alternativ können Sie die entsprechenden Gegenstände mit den Karten auch kostenlos in Dußlingen beim Entsorgungszentrum (Wertstoffhof) abgeben. Bei Fragen zur Direktanlieferung wenden Sie sich an die Abfallberatung unter 07071 207-1310 bis 1315 oder an das Entsorgungszentrum Dußlingen unter 07072-918850. Die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs sind immer Montag bis Freitag 7:00 – 16:45 Uhr und Samstag von 8:00 – 11:45 Uhr.

Ausgeschlossen von der Abholung und Anlieferung mit Karte sind Abfälle aus Gebäuderenovierungen und Haushaltsauflösungen sowie gewerbliche Abfälle. Diese Abfälle können kostenpflichtig beim Entsorgungszentrum angeliefert werden.

Holz aus dem Außenbereich – imprägniertes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz (z.B. Zäune) sowie Spiegeltüren, Glastüren und Fenster – muss ebenfalls kostenpflichtig entsorgt werden.

Hinweis: Die Wertkarten aus dem aktuellen Abfallkalender 2020 können Sie noch bis 31.12.2020 für die Anlieferung von Sperrmüll und Holzmöbel zum Entsorgungszentrum Dußlingen verwenden.

“Herr Stinknich” – Film zur Umweltbildung

“Herr Stinknichs wunderbare Welt des Mülls”

Ein lustiger und lehrreicher Film für Vorschul- und Grundschulkinder. Unterhaltsam und anschaulich wird hier Mülltrennung und Abfallvermeidung erklärt.

Filmbeschreibung

In dem ca. 30 Minuten langen Lehrfilm begleitet Herr Stinknich den Weg des häuslichen Abfalls vom Entsorgen in der richtigen Tonne bis zum fachgerechten Recycling auf turbulente und komödiantische Weise. Neben exklusiven Drehorten (u.a. Abfallwirtschaftszentrum Mechernich und Sortieranlage Hündgen im Swisttal) dürfen dabei eine Fahrt auf einem echten Müllauto sowie das plötzliche Auftauchen von Herr Stinknichs treuem Gefährten “Tonni” nicht fehlen.

Der Film eignet sich für Vorschul- und Grundschulkinder. Für die Kleineren ist es gut möglich den Film abschnittweise anzuschauen und die einzelnen Abfallfraktion direkt im Anschluss zu besprechen. Auch die Möglichkeiten zur Abfallvermeidung werden besprochen und können noch mit den Kindern vertieft werden.

Hauptdarsteller: Patrick Strohm (Theaterpädagoge) alias Herr Stinknich
Produktion: Fokus Media
Im Auftrag der Abfallberatung des Landkreises Tübingen

Richtig trennen, aber wie?

Vorrang vor der Verwertung und Beseitigung von Abfällen hat die Abfallvermeidung. Sie ist praktizierter Umweltschutz und hat enormes Potenzial. Hier finden Sie hilfreiche Tipps zur Abfallvermeidung. Und nun zum Artikel:

“Richtig trennen, aber wie?”: Eine Pressemitteilung der dualen Systeme in Deutschland aus der Kampagne „Mülltrennung wirkt“.

Nur wenn Müll richtig getrennt wird, können wertvolle Materialien recycelt und dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden. Doch wie trennt man richtig? Und was darf in den Gelben Sack? Vier Fakten über Mülltrennung, die Verbraucherinnen und Verbraucher garantiert schlauer machen.

Vier Fakten über Mülltrennung:

Fakt 1: Nicht alles aus Plastik gehört in den Gelben Sack.
Das benutzte Plastikgeschirr der letzten Party, das zerbrochene Spielzeugauto oder die alte Babyflasche – oft sind Dinge im Gelben Sack die zwar aus Plastik bestehen, dort aber nicht hineingehören. Denn in den gelben Sammelbehältnissen sollten nur Verpackungen entsorgt werden, die zusammen mit einem Produkt erworben wurden, sofern diese nicht aus Glas oder Papier sind. Dazu zählen Plastiktüten ebenso wie leere Shampooflaschen oder Nachfüllbeutel für Seife und Waschmittel. Gegenstände aus Plastik, die keine Verpackungen sind, wie Zahnbürsten, Einwegrasierer, Klarsichthüllen oder Kugelschreiber gehören hingegen nicht in den Gelben Sack. Abweichend gibt es regionale Ausnahmen, zum Beispiel Wertstofftonnen. Natürlich haben Lebensmittelabfälle, Windeln oder CDs wie im Gelben Sack auch hier nichts zu suchen.

Fakt 2: Deckel müssen immer getrennt entsorgt werden.
Deckel von Joghurtbechern oder Verschlüsse von Senftuben, die aus anderen Materialien bestehen als die Verpackung selbst, können problemlos im Gelben Sack oder der Gelben Tonne entsorgt werden. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten jedoch immer darauf achten, dass Deckel und Verschlüsse zuvor abgetrennt und erst dann hineingeworfen werden. Der Grund: Werden die einzelnen Komponenten einer Verpackung, die aus verschiedenen Stoffen besteht, nicht voneinander getrennt, so können sie nicht vollständig recycelt werden. Der Aluminiumdeckel des Joghurtbechers sollte also getrennt vom Plastikteil im Gelben Sack landen. Die Papierummantelung von Joghurtbechern gehört hingegen im Altpapier entsorgt. All das erhöht die Recyclingquote und schont die Umwelt.

Fakt 3: Auch andere Materialien als Plastik dürfen in den Gelben Sack.
Nicht nur Flaschen, Becher oder Tüten aus Plastik gehören in den Gelben Sack. Ebenso dürfen Verpackungen aus anderen Materialien hier entsorgt werden, mit Ausnahme von solchen aus Papier, Pappe, Karton und Glas, für die es andere Sammelbehältnisse gibt. Ob Aluminiumschalen von Fertiggerichten, Milch- oder Getränkekartons aus Verbundmaterialien, Dosen aus Weißblech oder Styropor aus Versandverpackungen – sie alle gehören in den Gelben Sack. Auch leere Arzneimittelblister für Tabletten können Verbraucherinnen und Verbraucher hier unbedenklich entsorgen.

Fakt 4: Alle Behältnisse müssen vollkommen leer sein.
In der Shampooflasche ist noch ein Rest, das Fertiggericht nur zur Hälfte gegessen oder der Milchkarton noch nicht ausgetrunken – bevor Verbraucherinnen und Verbraucher Verpackungen in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack entsorgen, sollten sie darauf achten, dass diese leer sind. Denn wie Restmüll gehören Lebensmittelreste nicht in die gelben Sammelbehältnisse. Das behindert den Sortierprozess und damit das Recycling erheblich oder kann es sogar unmöglich machen. Dann gehen dem Wertstoffkreislauf wertvolle Materialien für immer verloren. Das Ausspülen von Verpackungen ist aber nicht erforderlich, „löffelrein“ reicht aus.

Über die dualen Systeme:
Die dualen Systeme in Deutschland organisieren die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen, damit die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Recyclingquoten erreicht werden. Aktuell sind es zehn privatwirtschaftlich organisierte Systeme, die mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche diese Aufgabe erfüllen. Grundlage für die Arbeit der dualen Systeme ist das Verpackungsgesetz.
Weitere Informationen finden Sie jederzeit unter www.mülltrennung-wirkt.de.

Zeit für einen Windelwechsel

Kinder machen Berge
Ein Kind, das 2,5 Jahre mit 5 Windeln am Tag gewickelt wird, braucht alleine 4.560 Windeln. So fallen im Landkreis Tübingen jährlich gut 9 Millionen Einwegwindeln an, was etwa 2000 Tonnen Restmüll entspricht.

Zeit für einen Windelwechsel – denn waschbare Windeln machen keinen Müll.

Deshalb erhält jede Familie im Landkreis Tübingen, die ihr Kind mit waschbaren Windeln wickelt, vom Abfallwirtschaftsbetrieb einen einmaligen Zuschuss von 30 €. Den Zuschuss-Antrag finden Sie im Windelflyer „Clever wickeln wird belohnt“. Dort gibt es auch Informationen zum Wickeln mit Stoffwindeln und eine Adressliste mit Firmen, die Stoffwindeln verkaufen, waschen, ein Windeltestpaket oder professionelle Beratung zum Wickeln mit Stoffwindeln anbieten. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Machen Sie mit beim Windelprojekt des Landkreises Tübingen – Clever wickeln wird belohnt.

Hier ausführlich alles Wissenswerte zum Windelprojekt im Landkreis Tübingen mit Zuschuss-Antrag über einmalig 30 €.