Sauberer Bioabfall – mach mit!

Was passiert mit unseren Bioabfällen und wie wichtig und wertvoll ist deren Anwendung in der Landwirtschaft? Die Gütegemeinschaft Kompost Region Süd e.V, hat einen anschaulichen Infofilm (www.sauberer-bioabfall.de) zur getrennten Sammlung von Bioabfällen produziert den wir Ihnen gerne vorstellen möchten.

Viele Informationsmaterialien über die Sammlung von Bioabfällen enthalten keine oder unzureichende Informationen über den Verbleib der Bioabfälle, deren Behandlung und letztendliche dessen Anwendung in der Landwirtschaft.

Die saubere Erfassung des Bioabfalls ist von großer Bedeutung für Aufbereiter und Anwender. Die positive Wirkung von Kompost auf Bodenleben und -Stabilität, CO2-Bindung und Erosionsschutz wird ebenfalls erläutert.

Eine wichtige Voraussetzung für die Anwendung der Produkte ist, dass möglichst keine Fremdstoffe in den Düngemitteln enthalten sind. Der Gehalt von Fremdstoffen (bspw. Kunststoffe) kann von den Abfallbehandlungsanlagen und den Anwendern nur bedingt beeinflusst werden. Verursacher sind i.d.R. Regel leider die Bürger.

Der Infofilm veranschaulicht den gesamten Weg des Bioabfalles bis zur Anwendung des produzierten Kompostes, als organisches Düngemittel zur Produktion von Lebensmitteln, für die eigene Verwendung.

Mitteilung

Seit Montag, 4. Mai 2020 bietet das Landratsamt Tübingen wieder einen geregelten Grundbetrieb an. Dies bedeutet, dass das Landratsamt und seine Außenstellen für den Kundenverkehr wieder geöffnet sind. Voraussetzung für den Zutritt ist ein vorab telefonisch vereinbarter Termin mit dem jeweiligen Aufgabenbereich. Die Terminvereinbarungen laufen in der Regel über die jeweiligen Abteilungssekretariate.
 
Eingesetzte Lotsen fragen im Eingangsbereich die Terminvereinbarung ab, so dass ein kontrollierter Zugang zum Haus möglich ist. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, das Haus möglichst mit einer Mundschutzmaske zu betreten. Dafür ist eine sogenannte Alltagsmaske, ein Schal oder Halstuch vollkommen ausreichend. Im Gebäude und in den Außenstellen ist mit den entsprechenden Maßnahmen für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gesorgt. Bei Bedarf kann auch vor Ort ein einfacher Mundschutz erworben werden.
  
Die Landkreisverwaltung Tübingen bittet im Sinne der weiterhin gebotenen Kontaktreduzierungen darum, dass für Anliegen, für die nicht zwingend ein persönlicher Termin notwendig ist, weiterhin die Möglichkeit der Erledigung per Telefon oder Email der Vorzug gegeben wird. Daher wird der Abfallwirtschaftsbetrieb dafür Sorge tragen, dass – wo immer die Möglichkeit besteht – Anliegen schriftlich, per E-Mail, Fax oder Telefon bearbeitet werden.

Uns bekannte Änderungen von Abfuhrterminen nehmen wir in unseren Onlinekalender und unserer Abfall-App auf. Zudem finden Sie eine Übersicht dazu unter Terminänderungen.

Über die Schließung der von den Gemeinden betriebenen Häckselplätze entscheiden die jeweiligen Städte und Gemeinden selbstständig. Sofern uns Änderungen der Öffnungszeiten bekannt sind, werden diese auf unserer Homepage und in unserer Abfall-App mit aufgenommen.

Sollte sich die Situation bei der Müllabfuhr verschärfen, gibt es klare Regeln: Die Kernaufgaben haben Vorrang. Entsprechend wird priorisiert, welche Aufgaben mit Blick auf den Schutz der Bevölkerung Vorrang haben. Bei den Abfallarten wird zuerst Bioabfall und Restmüll, dann Papier und schließlich Sperrmüll, Holzmöbel und Häckselgut abgefahren. Sobald sich die Situation entschärft hat, werden wir Lösungen anbieten, um nicht durchgeführte Abfuhren und Abgabemöglichkeiten anzubieten.

Die Sammlung auf Abruf von Sperrmüll, Holzmöbeln, Elektronikgeräte- und Metallschrott finden statt. Hierbei können Sie uns unterstützen. Viele Menschen sind derzeit zu Hause und nutzen diese Zeit um aufzuräumen. Dies zeigt sich schon jetzt an den Mehrmengen an Sperr- und Holzmöbeln, die derzeit bereitgestellt werden und zusätzlich das Abfuhrsystem belasten. Bitte stellen Sie zur Abfuhr nur die Dinge bereit, die nicht zwischengelagert werden können.

Hier finden Sie Informationen zur Abfallentsorgung in Zeiten häuslicher Quarantäne bei positiv getesteter oder unter Quarantäne gestellter Personen in privaten Haushalten und vergleichbaren Anfallstellen.

Abfallbehälter An- und Abmelden können Sie über den Zugang zum Servicecenter, über unsere Onlineanmeldung oder telefonisch bei Ihrer Sachbearbeiterin.

Bei Reklamationen zur Müllabfuhr erreichen Sie uns telefonisch unter der Telefonnummer 07071/207-1313 oder über unser Kontaktformular.

Unsere Abfallberatung erreichen Sie wie gewohnt unter der 07071/207-1310 bis 1315.

Wir bitten hier um Nachsicht für die Maßnahmen und bedanken uns im Voraus für Ihr Verständnis.

Kampagne “Mach´s flach”

„Mach’s flach!“ – für ein effizienteres Recycling von Versandkartons.

Der Online-Handel wächst und damit der Bedarf an Verpackungen. Ein Effekt des E-Commerce-Booms ist der steigende Anteil an Versandschachteln – überwiegend aus Wellpappe – in der haushaltsnahen Altpapiersammlung.

„Wellpappe ist ein wertvoller Rohstoff für die Papierherstellung, der nahezu vollständig erfasst und recycelt wird“, sagt Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des Verbands der Wellpappen-Industrie (VDW). „Der richtige Umgang mit den gebrauchten Verpackungen stützt den Stoffkreislauf der Wellpappe und leistet einen wichtigen Beitrag für ein effizientes Recycling.“

Deshalb wirbt die Wellpappenindustrie mit ihrer Aktion „Mach’s flach!“ für einen verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit den gebrauchten Verpackungen. Der Verband der Wellpappen-Industrie (VDW) will damit die Verbraucher für die guten Recyclingeigenschaften der Wellpappe sensibilisieren und eine Effizienzsteigerung bei der kommunalen Wertstoffentsorgung erreichen.

Die Idee der Aktion ist einfach. Viele Online-Shopper werfen die gebrauchten Versandverpackungen aufgestellt in die Altpapiercontainer, ohne sie vorher flach gemacht zu haben. Das erschwert die Arbeit der Entsorgungsunternehmen. Denn die Sammlung und Verwertung des Recyclingmaterials wird weniger wirtschaftlich, je mehr Volumen bei weniger Gewicht die Papiertonnen enthalten. Beistellungen gebrauchter Kartonagen neben den Tonnen oder Containern erschweren die Sammlung zusätzlich. Ein weiterer Aspekt: Aus Bequemlichkeit überfüllte Behälter ärgern auch die Nachbarn, die auf ihren Verpackungen sitzen bleiben.

Anregungen und Infos zum richtigen Flachmachen der Kartons gibt es bei YouTube, auf der @machsflach-Instagram-Seite und auf der @machsflach-Facebook-Seite.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des VDW.

Alttextil-Branche braucht Ihre Mithilfe!

Schlechte Qualitäten der Alttextilien und steigende Kosten für die Restmüll-Entsorgung machen der Alttextil-Branche in der COVID 19-Krise schwer zu schaffen!

Viele haben Zeit und Spaß daran, jetzt im Schrank Platz zu schaffen für die Sommer-Mode, für T-Shirts, Blusen und leichte Kleider. Doch die große Menge an Altkleidern, die zurzeit über die Altkleider-Container entsorgt wird, trägt zur Krisensituation in der Alttextil-Branche bei. Auch wird vermehrt Restmüll in den Altkleider-Containern entsorgt, der dort nun wirklich nichts verloren hat.

So steht der Alttextil-Markt kurz vor dem Zusammenbruch! Einerseits häufen sich die Sammelmengen und gleichzeitig sinken die Absatzmöglichkeiten. Außerdem werden die Altkleider in den Containern durch den stark erhöhten Anteil von Restmüll verunreinigt. Die Sortieranlagen sehen sich deshalb gleichzeitig mit schlechten Qualitäten der Alttextilien und steigenden Kosten für die Restmüll-Entsorgung konfrontiert.

Schlechte Qualitäten der Alttextilien beschäftigen die Firmen der Branche schon länger, da die Qualität der Neuware seit Jahren sinkt. Immer mehr billige, minderwertige Textilien werden auf den Markt geworfen, gekauft und sehr schnell wieder aussortiert, was schon vor der Corona-Pandemie die Alttextil-Firmen vor große Herausforderungen gestellt hat.  

Nun hat sich die Lage noch einmal verschärft. Doch Recycling und Kreislaufwirtschaft sind Ressourcenschutz und damit einer der vielen Bausteine im Kampf gegen den Klimawandel. Ein Zusammenbruch der Altkleider-Sammlungen kann sich deshalb auch in dieser Hinsicht niemand wünschen.

Deshalb brauchen wir Ihre Mithilfe:

  • Kaufen Sie auch über die Corona-Krise hinaus wertige Textilien, die auch als Second Hand-Ware noch gut genutzt werden können und nicht wegen ihrer minderwertigen Qualität nur noch als Putzlappen oder Brennmaterial Verwendung finden.
  • Entsorgen Sie Ihren Restmüll über Ihre Restmüll-Tonne und nicht über die Altkleider-Container!
  • Werfen Sie Ihre gebrauchten Masken (Mund-Nasen-Schutz) und Gummihandschuhe unbedingt in den Restmüll und nicht in den Altkleider-Container!
  • Lagern Sie Ihre aussortierten Kleider bei sich zuhause, bis die Krise vorbei ist!

Vielen Dank für Ihre Mithilfe, die dazu beiträgt, eine dauerhafte Entsorgung und Verwertung von Alttextilien in der Corona-Krise aber auch darüber hinaus sicherzustellen!

Zeit für einen Windelwechsel

Kinder machen Berge
Ein Kind, das 2,5 Jahre mit 5 Windeln am Tag gewickelt wird, braucht alleine 4.560 Windeln. So fallen im Landkreis Tübingen jährlich gut 9 Millionen Einwegwindeln an, was etwa 2000 Tonnen Restmüll entspricht.

Zeit für einen Windelwechsel – denn waschbare Windeln machen keinen Müll.

Deshalb erhält jede Familie im Landkreis Tübingen, die ihr Kind mit waschbaren Windeln wickelt, vom Abfallwirtschaftsbetrieb einen einmaligen Zuschuss von 30 €. Den Zuschuss-Antrag finden Sie im Windelflyer „Clever wickeln wird belohnt“. Dort gibt es auch Informationen zum Wickeln mit Stoffwindeln und eine Adressliste mit Firmen, die Stoffwindeln verkaufen, waschen, ein Windeltestpaket oder professionelle Beratung zum Wickeln mit Stoffwindeln anbieten. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Machen Sie mit beim Windelprojekt des Landkreises Tübingen – Clever wickeln wird belohnt.

Hier ausführlich alles Wissenswerte zum Windelprojekt im Landkreis Tübingen mit Zuschuss-Antrag über einmalig 30 €.