Änderungen bei den Holzmöbel- und Sperrmüllabfuhren ab 2021

Ab dem Jahr 2021 gibt es keine festen Sammeltermine für Holzmöbel und Sperrmüll mehr. Stattdessen finden Sie im Abfallkalender zwei Abrufkarten jeweils für Holzmöbel und Sperrmüll sowie für Metallschrott und Elektroschrott. Mit diesen Karten können Sie eine Abholung der jeweiligen Abfälle bei sich zu Hause anfordern. Pro Abfuhr werden max. 2m³ der entsprechenden Abfälle abgefahren. Die Abholung erfolgt innerhalb von vier Kalenderwochen nach Eingang der Karte.

Ihre Benachrichtigung über den genauen Abholtermin erfolgt schriftlich ca. eine Woche vor Abholung durch das beauftragte Abfuhrunternehmen (maßgeblich ist hierbei das Versanddatum der Poststelle).

Alternativ können Sie die entsprechenden Gegenstände mit den Karten auch kostenlos in Dußlingen beim Entsorgungszentrum (Wertstoffhof) abgeben. Bei Fragen zur Direktanlieferung wenden Sie sich an die Abfallberatung unter 07071 207-1310 bis 1315 oder an das Entsorgungszentrum Dußlingen unter 07072-918850. Die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs sind immer Montag bis Freitag 7:00 – 16:45 Uhr und Samstag von 8:00 – 11:45 Uhr.

Ausgeschlossen von der Abholung und Anlieferung mit Karte sind Abfälle aus Gebäuderenovierungen und Haushaltsauflösungen sowie gewerbliche Abfälle. Diese Abfälle können kostenpflichtig beim Entsorgungszentrum angeliefert werden.

Holz aus dem Außenbereich – imprägniertes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz (z.B. Zäune) sowie Spiegeltüren, Glastüren und Fenster – muss ebenfalls kostenpflichtig entsorgt werden.

Hinweis: Die Wertkarten aus dem aktuellen Abfallkalender 2020 können Sie noch bis 31.12.2020 für die Anlieferung von Sperrmüll und Holzmöbel zum Entsorgungszentrum Dußlingen verwenden.

Mitteilung

Seit Montag, 4. Mai 2020 bietet das Landratsamt Tübingen wieder einen geregelten Grundbetrieb an. Dies bedeutet, dass das Landratsamt und seine Außenstellen für den Kundenverkehr wieder geöffnet sind. Voraussetzung für den Zutritt ist ein vorab telefonisch vereinbarter Termin mit dem jeweiligen Aufgabenbereich. Die Terminvereinbarungen laufen in der Regel über die jeweiligen Abteilungssekretariate.
 
Eingesetzte Lotsen fragen im Eingangsbereich die Terminvereinbarung ab, so dass ein kontrollierter Zugang zum Haus möglich ist. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, das Haus möglichst mit einer Mundschutzmaske zu betreten. Dafür ist eine sogenannte Alltagsmaske, ein Schal oder Halstuch vollkommen ausreichend. Im Gebäude und in den Außenstellen ist mit den entsprechenden Maßnahmen für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gesorgt. Bei Bedarf kann auch vor Ort ein einfacher Mundschutz erworben werden.
  
Die Landkreisverwaltung Tübingen bittet im Sinne der weiterhin gebotenen Kontaktreduzierungen darum, dass für Anliegen, für die nicht zwingend ein persönlicher Termin notwendig ist, weiterhin die Möglichkeit der Erledigung per Telefon oder Email der Vorzug gegeben wird. Daher wird der Abfallwirtschaftsbetrieb dafür Sorge tragen, dass – wo immer die Möglichkeit besteht – Anliegen schriftlich, per E-Mail, Fax oder Telefon bearbeitet werden.

Uns bekannte Änderungen von Abfuhrterminen nehmen wir in unseren Onlinekalender und unserer Abfall-App auf. Zudem finden Sie eine Übersicht dazu unter Terminänderungen.

Über die Schließung der von den Gemeinden betriebenen Häckselplätze entscheiden die jeweiligen Städte und Gemeinden selbstständig. Sofern uns Änderungen der Öffnungszeiten bekannt sind, werden diese auf unserer Homepage und in unserer Abfall-App mit aufgenommen.

Sollte sich die Situation bei der Müllabfuhr verschärfen, gibt es klare Regeln: Die Kernaufgaben haben Vorrang. Entsprechend wird priorisiert, welche Aufgaben mit Blick auf den Schutz der Bevölkerung Vorrang haben. Bei den Abfallarten wird zuerst Bioabfall und Restmüll, dann Papier und schließlich Sperrmüll, Holzmöbel und Häckselgut abgefahren. Sobald sich die Situation entschärft hat, werden wir Lösungen anbieten, um nicht durchgeführte Abfuhren und Abgabemöglichkeiten anzubieten.

Die Sammlung auf Abruf von Sperrmüll, Holzmöbeln, Elektronikgeräte- und Metallschrott finden statt. Hierbei können Sie uns unterstützen. Viele Menschen sind derzeit zu Hause und nutzen diese Zeit um aufzuräumen. Dies zeigt sich schon jetzt an den Mehrmengen an Sperr- und Holzmöbeln, die derzeit bereitgestellt werden und zusätzlich das Abfuhrsystem belasten. Bitte stellen Sie zur Abfuhr nur die Dinge bereit, die nicht zwischengelagert werden können.

Hier finden Sie Informationen zur Abfallentsorgung in Zeiten häuslicher Quarantäne bei positiv getesteter oder unter Quarantäne gestellter Personen in privaten Haushalten und vergleichbaren Anfallstellen.

Abfallbehälter An- und Abmelden können Sie über den Zugang zu den Bürgerdiensten, über unsere Onlineanmeldung oder telefonisch bei Ihrer Sachbearbeiterin.

Bei Reklamationen zur Müllabfuhr erreichen Sie uns telefonisch unter der Telefonnummer 07071/207-1313 oder über unser Kontaktformular.

Unsere Abfallberatung erreichen Sie wie gewohnt unter der 07071/207-1310 bis 1315.

Wir bitten hier um Nachsicht für die Maßnahmen und bedanken uns im Voraus für Ihr Verständnis.

Kampagne “Mach´s flach”

„Mach’s flach!“ – für ein effizienteres Recycling von Versandkartons.

Der Online-Handel wächst und damit der Bedarf an Verpackungen. Ein Effekt des E-Commerce-Booms ist der steigende Anteil an Versandschachteln – überwiegend aus Wellpappe – in der haushaltsnahen Altpapiersammlung.

„Wellpappe ist ein wertvoller Rohstoff für die Papierherstellung, der nahezu vollständig erfasst und recycelt wird“, sagt Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des Verbands der Wellpappen-Industrie (VDW). „Der richtige Umgang mit den gebrauchten Verpackungen stützt den Stoffkreislauf der Wellpappe und leistet einen wichtigen Beitrag für ein effizientes Recycling.“

Deshalb wirbt die Wellpappenindustrie mit ihrer Aktion „Mach’s flach!“ für einen verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit den gebrauchten Verpackungen. Der Verband der Wellpappen-Industrie (VDW) will damit die Verbraucher für die guten Recyclingeigenschaften der Wellpappe sensibilisieren und eine Effizienzsteigerung bei der kommunalen Wertstoffentsorgung erreichen.

Die Idee der Aktion ist einfach. Viele Online-Shopper werfen die gebrauchten Versandverpackungen aufgestellt in die Altpapiercontainer, ohne sie vorher flach gemacht zu haben. Das erschwert die Arbeit der Entsorgungsunternehmen. Denn die Sammlung und Verwertung des Recyclingmaterials wird weniger wirtschaftlich, je mehr Volumen bei weniger Gewicht die Papiertonnen enthalten. Beistellungen gebrauchter Kartonagen neben den Tonnen oder Containern erschweren die Sammlung zusätzlich. Ein weiterer Aspekt: Aus Bequemlichkeit überfüllte Behälter ärgern auch die Nachbarn, die auf ihren Verpackungen sitzen bleiben.

Anregungen und Infos zum richtigen Flachmachen der Kartons gibt es bei YouTube, auf der @machsflach-Instagram-Seite und auf der @machsflach-Facebook-Seite.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des VDW.

Kaffee-Kapseln

  • – mit Kunststoff, Metallfolien in den Gelben Sack.
  • kompostierbare Kaffee-Kapseln müssen grundsätzlich über den Restmüll und NICHT als Bioabfall entsorgt werden! Auch wenn der Standard EN 13432 grundsätzlich eine Kompostierbarkeit bescheinigt, gibt es in Kompost- und Vergärungsanlagen Probleme mit den kompostierbaren Kunststoffen.